(Live-TV-Übertragung am 09.02.2007)
Humoristische Laudatio der „Altneihauser Feierwehrkapell’n“
(Verfasser Norbert Neugirg © 2007)
Mangelt es in Franken wo
an geistigem Niveau,
dann hilft die Oberpfalz den Franken
mit geistreichen Gedanken
und mit einem solchen Haufen,
nicht dass die Franken geistig ganz absaufen.
Statt Gage kam für Brot und Schmalz
aus Bayerns Osten Oberpfalz
die „Altneihauser Feierwehrkapell’n“,
die bloß Verrückte sich bestell’n.
Da sind wir ja in Franken richtig,
denn Verrückte gibt’s hier tüchtig.
Hier legt sich mangels Mut beim Mann
das Weibsvolk mit dem Stoiber an,
so dass sich der Ministerpräsident
oft nach alten Zeiten sehnt,
denn da wär’ mittels Scheiterhaufen
die Sache andersrum gelaufen.
Hat früher wo ein roter Schopf gewackelt,
hat man nicht lang herumgefackelt.
Doch heut’ kommt selbst der Boss von Bayern
zwecks einer Rothaarigen ins Eiern
und das nur, weil die Frau vergisst,
dass sie gar nicht wichtig ist.
Weiber ohne Schranken,
das gibt es nur in Franken
und genauso schaut’s in Franken aus
da bleibt der Edmund gern zu Haus’
und erspart sich, schön daheim,
diesen ganzen Frankenschleim.
Soll der Beckstein doch, das alte Eisen,
als Ritter Rost nach Franken reisen.
Der gehört ja zu dem Negerstamm
und suhlt sich gern im Fastnachtsschlamm.
Weil ihn in München keiner braucht,
ist Erwin Huber aufgetaucht.
Der will – wenn möglich noch auf Erden –
der CSU-Anführer werden,
falls `s der Seehofer nicht wird,
der in Berlin recht engagiert
bis in die Nacht hinein regiert
und wenn er nachts noch operiert
als ganzer Kerl funktioniert.
Der Huber Erwin hat vor Wochen
dem Edmund Stoiber schon versprochen,
dass er ihn heute rächen wird,
indem er dieses Weib flambiert.
Man munkelt seit heut’ morgen,
er will die Pauli heiß entsorgen.
Schleicht sich der kleine Erwin dann
von hinten an die Pauli ran,
um ihr wegen ihrer Sünden
die Federn anzuzünden,
dann retten wir in aller Eile
ihre schönen Körperteile.
Ihr Franken, gebt auf Huber Acht,
auch wenn er heut’ schön tut und lacht.
Dem Anschein nach kam er in Frieden,
doch traue keinem aus dem Süden.
Brandvorbeugend wirkt auf alle Fälle
auch das Gebläse der Kapelle,
bei der ein jeder Brand ausgeht
bevor er überhaupt entsteht.
.....
Das Ensemble ist zum zweiten Mal
in diesem feuchten Randmainsaal,
wohl weil der Schaden letztes Jahr
den Franken noch zu wenig war.
Veitshöchheim heißt der Weiler,
ein bewohnter Fahrbahnteiler
und Flutauffanggelände
an Würzburgs hint’rem Ende.
„Wohlauf, die Luft geht frisch und rein,
sitzt lang wer auf dem Posten,
kann das bei Sturm statt Sonnenschein
ihm seinen Posten kosten.
Valleri, (alle): vallera, Valleri, (alle): vallera
Der Edmund kann sich’s jetzt ersparen:
„Ins Land der Franken fahren“
...
Raucht’s im Frankenland gewaltig,
wird der Oberbayer faltig
und qualmt in Fürth ein Fußabstreifer,
ergeht sich München in Gegeifer.
Die Regierung hat vor lauter Zähmung
der eig’nen Leute eine Lähmung.
Die Staatsgeschäfte Bayerns ruh’n,
die CSU hat mit sich selbst zu tun.
Gibt das Weibsvolk Frankens Feuer,
dann brennt die ganze schwarze Scheuer.
Und die Moral von der Geschicht’:
Unterschätzet mir die Franken nicht!
Der Volksstamm ist – sind wir uns ehrlich –
für ganz Bayern brandgefährlich.
Herr Ministerpräsident, falls sie uns seh’n,
die Zeit mit ihnen war sehr schön.
Ist auch uns in Bayerns Norden
nicht allzu viel zuteil geworden,
so ist Bayern doch, wohin man sieht,
vor allem südwärts aufgeblüht
und aufgrund ihrer Erscheinung
ist das Volk der Meinung:
Sie sind unter Bayerns Himmel
ein verdienter schwarzer Schimmel.
Hühaho alter Schimmel, hühaho,
vielen Dank lieber Edmund, bleibe froh
keiner war wie du so fleißig
wolltest bis 2030.
Hühaho alter Schimmel, hühaho,
Alle: Vielen Dank, lieber Edmund, hühaho.
...
„Verbrennst du dir in Franken
das Maul oder die Pranken,
dann schau, dass du die Kurve kriegst,
bevor du tot im Main drin liegst.“
Gemäß der Überlebensregel
streichen wir jetzt auch die Segel.
In Franken war’s wie immer toll
und hat man die Schnauze voll,
verlässt man dieses Volk ganz gern,
wer Franken kennt, liebt’s auch von fern.
Also heißt es Richtung Böhmen
in die Oberpfalz jetzt Abschied nehmen.
Bei uns daheim gibt’s Zoiglbier,
da wird man schön – man sieht’s an mir
und man wird kräftig wie ein Wal (zeigt auf Stummi)
und wer kein’s trinkt, der bleibt schmal. (zeigt auf Thomas)
Zum Zeichen was so in uns steckt,
folgt jetzt ein Stück im Dialekt.
Das hebt die Sendung im Niveau,
in der Oberpfalz klingt’s so:






