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Humoristische Ansprache des Kommandanten 2008

Hochverehrte Narren-Kappen,
abservierte Stoiber-Knappen,
geschätzter und durch Weiber-Theater
herauf beschwor’ner Landesvater,
schwer verehrte Würdenträger,
Edmund-Stoiber-Nachlass-Pfleger,
Handlanger und Stuhlabsäger,
im schwarz-verseuchten Parlament.

Mein armes SPD-Fragment
und sonstige oppositionelle,
CSU-erdrückte Randgestelle,
die sie unter „ferner liefen“ laufen.

Mein hochgeschätzter Frankenhaufen
und Fernsehgäste, die sie sich vorm Kasten
mit Franken auf dem Schirm belasten:

Die Altneihauser Feierwehr
hat sich wieder zentnerschwer
aus der Oberpfalz hierher begeben,
um hier das Niveau zu heben.

Den Franken, dank Gehirnaufbaus,
geht öfters mal das Denken aus
und mangelt es an Großhirnschmalz,
dann hilft bloß mehr die Oberpfalz.

Wir begrüßen Sie mit solchen Reimen,
ohne uns lang einzuschleimen,
denn Stoibers Abschuss hat gezeigt,
wozu der Franke neigt.

Bei so viel Überheblichkeit
wird’s für die Franken höchste Zeit,
dass sich wer von außen zeigt
und dem Volk die Meinung geigt.

Stoibers Weg ging in die Binsen.
Und man sieht’s an Becksteins Grinsen:
Statt als alter Pfosten
unter Edmund zu verrosten,
ließ Beckstein sich mit Rostschutz streichen,
um ein hohes Alter zu erreichen
und um so des alten Edmunds Posten
möglichst lange auszukosten.

Stoiber ging und hat den Rüssel
ab und zu zwar noch in Brüssel,
doch ansonsten bloß daheim die Pflichten
im Garten Blumen hinzurichten.

Die Folge war – o Mann o Mann –
in Bayern schafft ein Franke an
und noch dazu ein Lutherbruder,
alles wegen diesem …Mädchen.

Den Oberbayern stinkt’s noch immer:
„Bayern, tiefer geht es nimmer,
so wie du im Frankenmist
mit Beckstein jetzt versunken bist.
Ist Bayern jetzt total im Ar….?“
Ich bitte um den Trauermarsch!